Risikoleben

Eine Risikolebensversicherung ist eine Versicherung, die im Falle des Todes der versicherten Person den im Vertrag begünstigten Personen die vereinbarte Summe auszahlt. Oft als Hinterbliebenenschutz bezeichnet, dient sie häufig der finanziellen Absicherung von Familienangehörigen und zur Absicherung eines Immobiliendarlehens.

Um einen finanziellen Ausgleich
für den Wegfall des Hauptver-
dieners einer Familie zu ermög-
lichen, empfehlen Experten,
eine Versicherungssumme in
Höhe des drei- bis fünffachen
Bruttojahreseinkommens.

Die Höhe der Versicherungs-
beiträge errechnet sich anhand
verschiedener Kriterien, die das
Risiko einer Zahlung beein-
flussen können. Die Kriterien
sind bei allen Gesellschaften
nahezu deckungsgleich.


Dazu zählen:
 Eintrittsalter, Vertragslaufzeit, Berufsrisiken, Freizeitrisiken (z.B. gefährliche Hobbys wie Fallschirmspringen), Gesundheitsrisiken (z.B. Vorerkrankungen, Raucher), Höhe der Versicherungssumme

Verbundene Risikolebensversicherung
Mit der verbundenen Risikolebensversicherung können sich zwei Personen gegenseitig in einem Vertrag absichern. Großer Vorteil dieses Paar-Tarifs sind die günstigeren Beiträge. Von Nachteil ist hier allerdings, dass im Falle eines Versterbenden die Versicherung fällig wird, und gleichzeitig im Anschluss erlischt. Der Hinterbliebene muss sich wenn erforderlich dann ganz neu mit gestiegenem Eintrittsalter und veränderten Gesundheitsangaben um eine neue Versicherung bemühen. Auch gibt es Tarife, in denen bei einem gemeinsamen Versterben der versicherten Personen z.b. bei einem Unfall die Versicherungssumme nur einmal fällig wird.

Restschuldversicherung
Die Restschuldversicherung sichert die Abzahlung eines Darlehens (einer Restschuld) ab. Da diese Restschuld durch Tilgung mit der Zeit sinkt, sinken häufig auch die Beiträge der Versicherung. Von manchen Banken wird diese Form der Risikolebensversicherung sogar für den Abschluss eines Kredits gefordert.


Statistische Zahlen (Quelle: Wikipedia)

 • 16 % der Männer erreichen nicht das 65. Lebensjahr

 • 8 % der Haushalte haben nach eigenen Angaben eine Risikolebensversicherung

 • 2012 gab es insgesamt 10,5 Mio. laufende Verträge

 • 2012 waren Krankheiten des Kreislaufsystems die häufigste Todesursache in
   Deutschland mit 349.217 Todesfällen

Ihre Sicherheit

ist unser Anspruch. Manche Versicherungen sind existentiell,
andere hingegen optional.

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